Interessengemeinschaft Naturstein (IGN)

Just Naturstein unterstützt das Projekt Schools for ChildrenIGEP – Zertifizierung

Just Naturstein unterstützt das Projekt „Schools for Children“ und ist
Gründungsmitglied des IGN

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir versichern Ihnen, dass wir in unserem weltweiten Netz von Lieferanten, nur mit Firmen zusammenarbeiten, die wiederum Kinderarbeit in der öffentlich verurteilten Form kategorisch ausschließen.

Unsere Produkte – als Halb- und / oder Fertigwaren sind deshalb frei von Kinderarbeit, egal ob es sich um chinesische, indische oder brasilianische oder andere Herkunft handelt. Unsere Partner, Lieferanten und auch wir, mit eigenen Recherchen vor Ort, stehen dafür ein.

Grundsätzlich handelt es sich unserer Meinung nach um völkerrechtliche Angelegenheiten, deren Problemlösung nicht auf die kleine mittelständische Wirtschaft abgeschoben werden kann.

Nichtsdestoweniger ist die Just GmbH & Co Naturstein KG Gründungsmitglied der Interessengemeinschaft von Importeuren indischer, afrikanischer und lateinamerikanischer Natursteine e.V. und hat damit folgende Klagen und Aktivitäten begleitend durchgeführt und finanziell unterstützt:

Aktivitäten:

Aktuelles zur IGEP-Zertifizierung

Zertifizierung von Unternehmen mit Natursteinen aus Indien “OHNE KINDERARBEIT” voll im Gange

Die immer wieder auftauchende Behauptung, dass die Natursteinproduktion in Indien mit Kinderarbeit verbunden ist, wird heute überzeugend widerlegt. Möglich ist dies durch die Zusammenarbeit von

Beide Unternehmensgruppen haben sich freiwillig zusammengeschlossen, um in Steinbrüchen und Verarbeitungsbetrieben neutrale und unabhängige Kontrollen durchführen zu lassen. Diese Kontrollen erfolgen unangemeldet.

Für Ihre Durchführung konnte die IGEP Foundation India gewonnen werden. Diese Stiftung gründete bereits im Jahr 1994 die Rugmark Foundation India zur Überwachung der Herstellung und des Exports von handgefertigten Teppichen In Indien. Rugmark-Teppiche sind heute ein Begriff für Produktion ohne Kinderarbeit und die Einhaltung sozialer Mindeststandards. In ähnlicher Weise wie bei Teppichen werden von der IGEP Foundation mittlerweile auch für führende Verbände, Hersteller und Einkäufer Produktionen in Bereichen wie Textil/Bekleidung, Schuhe und Ledererzeugnisse, Schmuck, Geschenkartikel u. a. kontrolliert. Im Vordergrund stehen dabei der Ausschluss von Kinderarbeit sowie die Einhaltung national und international gültiger Normen und Vereinbarungen im Sozial- und Umweltschutzbereich.

Mit Hilfe der Hersteller, Exporteure und vor allem der deutschen Käufer werden die Überwachungsarbeiten und Maßnahmen zur Verbesserung der Situation in den vorwiegend ländlichen Gebieten finanziert. Die Hersteller und Exporteure zahlen dafür einen Betrag von 0.25% des Ausfuhrwertes. Die Käufer steuern 0.75% bei.

Die Überwachungsarbeiten laufen seit Sommer 2008. Erste Sozialprojekte sind in Vorbereitung. Dabei geht es im Wesentlichen um Ausbildungsmaßnahmen und Gesundheitsfürsorge. Um die Kosten so niedrig wie möglich zu halten, haben IGEP und Rugmark Foundation eine Zusammenarbeit vereinbart. Gut ausgebildete Inspektoren, die bisher Teppich- und Textilunternehmen im Visier hatten, decken nun auch Steinbrüche und Verarbeitungsunternehmen ab. Eine Senkung der Beiträge ist vorgesehen, sobald der Umfang der Inspektionen dies erlaubt.

“In den indischen Granitsteinbrüchen, die wir inspiziert haben und fortlaufend überprüfen, gibt es keine Kinderarbeit,” sagt Dr. Dietrich Kebschull. Er ist Vorsitzender der IGEP Foundation und Gründer von Rugmark. Die ersten Inspektionen führt er prinzipiell selbst durch. “Es ist beeindruckend, wie die beteiligten Firmen soziale Verantwortung übernehmen,” sagt er. ”Sie reden nicht, sondern sie handeln. Das ist beispielhaft.”

Tatsächlich hat die Interessengemeinschaft indische, südafrikanische und lateinamerikanische Granite inzwischen eine Vorbildfunktion. Statt negative Schlagzeilen zu produzieren, betreiben Ihre Mitglieder erfolgreich positive Imagebildung für den gesamten Natursteinbereich. In kurzer Zeit konnte bereits die Lieferanten von sieben deutschen Unternehmen geprüft und zertifiziert werden. Weitere stehen schon auf der Liste. Die Kontrollen werden auch bei zertifizierten Unternehmen kontinuierlich fortgesetzt.

Regionale Schwerpunkte sind derzeit die südlichen indischen Bundesstaaten Tamil Nadu, Karnataka und Andra Pradesh. Aber auch die Schiefer-, Marmor- und Sandsteingebiete in den nördlichen Bundesstaaten Rajastan und Himachal Pradesh stehen inzwischen auf dem Programm. Hinzugekommen sind außerdem auch Bihar und Jarkhand. In all diesen Staaten wird durch deutsche und indische Unternehmen echte “Hilfe durch Handel” geleistet.

Viele indischen Lieferanten sind voll engagiert. Einige von ihnen haben bereits eigene Schulen eingerichtet, die zum Teil schon von deutschen Käufern unterstützt werden. Die Privatwirtschaft wartet hier nicht auf den Staat, sondern ist selbst aktiv und setzt Zeichen.

Indien ist bemüht, sich positiv von anderen Exportländern abzuheben. Die Zusammenarbeit von Interessengemeinschaft, IMMA und IGEP im Natursteinbereich gibt dafür ausgezeichnete Möglichkeiten.

Klagen zum Schutz der Geschäftsgrundlagen für Steinmetz- und Natursteinbetriebe:

Sie, als Steinmetz- und Natursteinbetrieb, aber jede andere Firma oder Privatperson können ebenfalls als Fördermitglied für einen kleinen Monatsbeitrag von 12,50 € dem Förderverein unserer Interessengemeinschaft (IGN) beitreten und damit unsere gemeinsamen Ziele noch besser unterstützen.

Sprechen Sie unsere Außen- bzw. Innendienstmitarbeiter bei Interesse auf die Fördermitgliedschaft an.

Ziele des Vereins:


Aufkleber Schools for ChildrenAls Fördermitglied dürfen Sie ebenfalls diesen Aufkleber für Ihre Produkte verwenden.

Bitte lesen Sie dazu beigefügte Information der IGEP Foundation, die die Zertifizierung aller unserem Verein zugehöriger Unternehmen vornimmt. Sie können damit sicher auftreten und nachweisen, dass Ihre bei uns gekauften Steine einerseits frei von Kinderarbeit sind und anderseits darüber hinaus sogar Beiträge geleistet werden, die die Situation in Indien zu verbessern helfen.

Sollten Ihre Kunden und / oder Sie das Thema generell ausschließen wollen, empfehlen wir Ihnen auf Materialien europäischer Herkunft mit Herstellung in Deutschland / Hartha zurückzugreifen.



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